Am Donnerstag, 02.10.2025 packten wir Spielleute unsere 7 Sachen und machten uns auf die Reise nach Geislingen an der Steige.
Hatte uns doch unsere liebe Freundin, die Schnapsdrossel Heike Wolf, gerufen, um Ihren 2. Mittelaltermarkt die folgenden 3 Tage musikalisch zu begleiten.
Nachdem wir unsere Kemenaten bezogen und uns frisch gemacht hatten, trafen wir in der Pizzeria Ristorante Antica Roma zu unserem Kameradschaftsabend zusammen.
Bei feinster Speise und besten Getränken läuteten wir für uns das musikalische Wochenende ein.
Am Freitag fanden wir uns gg. 10:00 Uhr auf den Marktgelände rund um die Stadtkirche ein. Der Markt war im Vergleich zum Vorjahr ordentlich gewachsen.
Bot der Markt doch ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot feil. Reichhaltige beste Süßwaren, Speisen und Getränke; breitgefächertes Angebot an Händlern; Bälgerbelustigung u.v.m.
Es war kühl, aber der Himmel klar und die Sonne strahlte vom Himmel. Es war alles angerichtet für einen wunderbaren Markttag.
Groß war das Hallo, als wir auf unseren Freund, den Gaukler Gawan trafen und wir den neuen Herold Geraldus kennenlernten. Beste Grundlagen für einen unterhaltsamen Markt.
Um 11:00 Uhr fand der Einmarsch mit Geraldus, Gawan, mit uns Spielleuten und den abkömmlichen Marktstandbetreibern statt.
Vom Alten Bau kommend zogen wir musikalisch auf das Marktgelände ein, bis zur Stadtkirche, wo wir sodann das erste Konzert zur Unterhaltung der bereits anwesenden Gäste spielten.


Um 13:00 Uhr folgte die offizielle Markteröffnung durch die Veranstalterin die Schnapsdrossel Heike Wolf und den Stadtvogt Ignazio Ceffalia.






Der Markt füllte sich zusehends, da das Wetter angenehm warm und sonnig war. Wir spielten an verschiedenen Ecken des Marktgeländes auf und trafen jeweils auf ein sehr zufriedenes Publikum, welches unsere Bardengesänge mit viel Applaus honorierte.
Die Stimmung auf dem Markte war allgemein gut.
Nachdem wir unser Tagewerk erbracht hatten, begaben wir uns wieder in die Pizzeria Ristorante Antica Roma, wo wir unser Abendessen einnahmen, bevor wir uns in unsere Unterkunft zurückzogen.
Der Samstag zeigte sich zu Beginn des Tages nicht mehr ganz so sonnig, aber mit leichter Bewölkung. Es war kühl.
Auch der Samstag begann mit dem Einmarsch um 11:00 Uhr, dem Konzert vor der Stadtkirche und der Offiziellen Eröffnung des Marktes um 13:00 Uhr. Der Markt war noch gut besucht.
Im weiteren Verlauf des Tages zeigte sich der Wettergott dann aber zusehends von seiner schlechten Seite. Immer wieder kam es zu Regengüssen, dann wieder zu Regenpausen, dann zog es wieder nass über den Markt.
Die Marktbesucher wurden regelrecht verscheucht.
Aber es gab auch abgehärtete Marktbesucher, die dem Wetter trotzten und vor Ort blieben, um diesen Markt zu genießen.
Ein musizieren im Freien war nur noch vereinzelt möglich, so dass wir einen Teil unserer Konzerte in die Stadtkirche verlegen mussten.


Hier sei dem Hausherrn, Pfarrer Dietrich Crüsemann herzlich gedankt, dass wir unsere Konzerte während der Regenphasen im Gotteshaus geben durften.

Beim Abendkonzert, welches draußen stattfinden konnte, übernahm Herold Geraldus den Tanzpart mit einer Besucherin.





Der Markttag klang mit mäßigen Besucherzahlen am Abend aus.
Am Sonntag erfolgte erneut der Einmarsch vom Alten Bau bis zur Stadtkirche. Das Wetter war nun komplett umgeschlagen. Der Markttag war verregnet. Es gab nur noch kurze Regenpausen.
An diesem Tag mussten wir sämtliche Konzerte in die Stadtkirche verlegen. Die Besucherzahlen waren überschaubar.




Dennoch gaben wir unser Bestes um die Besucher aufzumuntern, was uns auch gelungen ist.
Leider war der Markt allgemein witterungsbedingt nur noch schwach besucht, was wirklich schade für diesen schönen gut sortierten Markt war.
Aber dennoch bleibt festzuhalten, ein schöner Markt an einem sehr gut gewählten Standort, der es Wert ist weiter aufzublühen. Der Wettergott sollte hier ein Einsehen haben.