Am 06. und 07.06.2026 hatten wir die große Freude, zum ersten Mal Teil der großen Ritterspiele im niederbayrischen Ortenburg zu sein. Das Fest fand nun schon zum 41. Mal statt.
Es handelt sich um ein viertägiges Mittelalterfest auf einem ca. 40.000 qm großen Gelände rund um das Residenzschloss der reichsunmittelbaren Grafen von Ortenburg.
Der Veranstalter, MV Events UG, hatte uns gerufen, um die vielen Bescher des Festes am Samstag und Sonntag zu unterhalten.
Und so machten wir uns bereits am frühen Freitagvormittag mit unseren stinkenden Kutschen auf den weiten Weg nach Niederbayern.
Die Verkehrslage war relativ entspannt, so dass wir ohne größere Verzögerungen zur geplanten Zeit an unserer Herberge dem Gasthaus Alte Schule in Fürstenzell-Rehschaln ankamen.
Ein gepflegtes Gasthaus mit sehr schön ausgestatteten Zimmern und sehr netten freundlichen Wirtsleuten.
Das Gasthaus besitzt eine Dachterrasse, auf welcher man den Tag nach erbrachtem Tagewerk noch ausklingen lassen konnte.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es zur Ortsbesichtigung zum Schloss Ortenburg.

Es wurden alle administrativen Dinge erledigt, sowie die Auftrittsflächen besichtigt.
Hierbei stellte sich heraus, dass sich die Musikbühnen auf zwei Ebenen befanden und der Wechsel von der einen Bühne zur anderen eine große Herausforderung mit unserem Pestmobil sein wird.
Auf dem restlichen hatten 20 Lagergruppen ihre Zelte aufgeschlagen. Das Essens- und Getränkeangebot war reichhaltig und vielseitig.
Nach der ersten Inaugenscheinnahme ging es letztlich zum Abendessen in die Taverne Akropolis, wo wir sehr gut speisten und die Wänste mehr als gefüllt hatten, als wir von dannen zogen.
(Menü für 2 (!) Personen und auch nur einen Abend)
Am Samstag begannen wir um 12:00 Uhr mit unserem ersten Konzert vor der Hauptbühne.


Zu dieser Zeit hielt sich der Besuch auf der, mit Zeltdächern überspannten, Tavernenfläche noch in Grenzen, was sich aber bei unseren weiteren Konzerten an dieser Stätten um 14:30 Uhr und 16:30 Uhr bereits deutlich ändern sollte.


Der Wettergott meinte es gut mit uns und die Sonne strahlte mit den Besuchern um die Wette. Über Frösteln konnten wir uns wahrlich hier nicht beklagen!
Um 18:30 Uhr verlegten wir unsere Tätigkeit auf die Waldbühne, wo wir letztlich auch das Abendkonzert um 21:00 Uhr noch bestritten.


Hier bei der Waldbühne war es deutlich angenehmer zu musizieren. Viele alte Bäume mit großen Kronen spendeten hier Schatten, eine Wohltat. Und auch hier bot ein großes Zeltdach für die Besucher ein gemütliches Verweilen, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Es war hier alles angerichtet für einen wunderbaren Abend.
Pünktlich um 21:00 Uhr legten wir mit unserem Abendkonzert los. Und bereits nach den ersten Liedern bemerkten wir, hier war ein megastarkes Publikum versammelt. Während des gesamten Konzertes herrschte eine Stimmung der Extraklasse. Und so kam es schließlich dazu, dass wir knapp über eine Stunde dort agierten und die Menschen uns letztlich nur unwillig in unseren Feierabend entließen. Danke Ortenburg ihr wart einfach Klasse. Auch hier in Ortenburg kamen wir um eine Signier-Viertelstunde nicht herum was uns natürlich freute.



Am Sonntagfrüh mussten wir uns bereits um 10:00 Uhr wieder auf dem Turnierplatz einfinden, da wir die Feldmesse musikalisch begleiteten. Mit Bedauern mussten wir erfahren, dass Pfarrer Haslberger am Tag zuvor einen schweren Verkehrsunfall hatte und im Krankenhaus lag. So wurde die Feldmesse leicht abgewandelt von seiner Stellvertreterin, der Gemeindereferentin Magdalena Deger, abgehalten.

Wir senden an dieser Stelle unsere allerbesten Genesungswünsche an Pfarrer Haslberger, dass er alsbald gesundheitlich wieder voll hergestellt ist und seiner Berufung nachgehen kann.
Wir begleiteten die Messe mit 5 Liedern aus unserem Repertoire.
Hierbei beschlossen wir die Messe mit einem unserer neuesten Lieder.
Einem walisischen Kirchenlied, welches fest als Rugby-Hymne etabliert ist und oft vor Spielen der walisischen Rugby-Nationalmannschaft gesungen wird und zwischenzeitlich kulturell als „zweite Nationalhymne“ von Wales gilt. Das Lied nennt sich Calon Lan (das Reine Herz).
Und bereits um 11:30 Uhr waren wir wieder voll in unserem Element vor der Hauptbühne. An diesem Tag hatten wir jeweils wechselweise vor der Hauptbühne und auf der Waldbühne zu performen.
Und wie wir schon Freitag festgestellt hatten, ist der Wechsel zwischen den Aktionsflächen nicht ganz so einfach, da unser Pestmobil doch ein bedeutendes Gewicht hat.
Wo sich Probleme auftun, findet man Lösungen. Letztlich konnten wir unser Pestmobil mit dem Quad des Veranstalters zweimal den Berg hochziehen – was für eine Erleichterung.
Das Abschlusskonzert dieses Tages spielten wir erneut auf der Waldbühne – und erneut mit einem überwältigenden Erfolg.
Wir bedanken uns bei den Ortenburger Ritterspielen und MV Events UG, Manuela Brandl, für das entgegengebrachte Vertrauen.
Danke an die vielen vielen Besucher die unsere Konzerte aufsuchten und mit uns mächtig Spaß hatten.
Ein ganz besonderer Dank geht und ging bereits an unseren Herold Steffen, welcher unsere Acts jeweils sehr unterhaltsam ankündigte. Es war eine wunderbare Zusammenarbeit mit ihm. Daher überreichten wir Herold Steffen unseren Jubiläums-PIN als Auszeichnung für seine Tätigkeit. Und natürlich bekam auch der kleine Ritter, der zum Schutze des Heroldes mitgekommen war eine solche Auszeichnung.



Danke an den Zauberer Frants für die gute Zusammenarbeit über die beiden Tage. Danke an die Deus Vult Band für die freundliche Begrüßung am Sonntagfrüh und die netten geführten Gespräche.
Danke auch an unsere Wirtsleute von der Herberge, Gasthaus Alte Schule, für die Herzlichkeit.
Und nicht zuletzt auch ein Dankeschön an unsere Josefin von Arcamu“, welche erneut mit viel Tatkraft unsere Scheiben und den Merch an die Kunden brachte.