Am Wochenende 06. und 07.09.2025 durften wir erneut den Pfifferdaj in Ribeauvillé / Elsass musikalisch begleiten.
Schon seit 2015 gehören wir, mit Ausnahme der Pandemie-Jahre 2020, 2021 zum musikalischen Rahmenprogramm der Stadt. Hierfür möchten wir uns bei sämtlichen Verantwortlichen, insbesondere bei Herrn Bürgermeister Jean-Louis Christ bedanken.
In jedem Jahr lässt er es sich nicht nehmen, uns persönlich zu begrüßen und uns für unsere Teilnahme zu danken.
Einen Dank möchten wir zu Beginn unseres Rückblickes auch an den bisherigen Präsident und die Präsidentinnen des Comité des Fêtes,
Herrn Georges Wieczerzak, Frau Anne Sophie Zuccolin und Frau Claire Brechbuhler-Heller für die gute Zusammenarbeit danken.
Wie üblich erfolgte unsere Anreise nach Ribeauvillé bereits am Freitag. An diesem Tag werden die letzten administrativen Dinge geregelt, Sponsoren besucht und Kontakte zu unseren französischen Fanclubbern gepflegt.
Am Abend war unser Ziel „D‘Baecka Ofa Stub“ von unserem Freund Anton. Dort verbrachten wir einen lustigen Abend bei leckerer Speis‘ und besten Getränken. Anton unterhielt seine Gäste in seiner einzigartigen, albernen Art, so dass die Stimmung wirklich Klasse war.
Nachdem wir üppig unsere Wänste gefüllt hatten, zogen wir uns in unsere Kemenaten zurück, um für die kommenden Tage fit zu sein.
Traditionell trafen wir uns dann am Samstag, um 10:30 Uhr vor dem Rathaus, um uns musikalisch auf den Tag vorzubereiteten. Wie eigentlich immer blieben bei dieser Vorbereitung bereits viele Menschen stehen, lauschten und spendeten Beifall.
Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen war, zogen wir die GrandRue hinunter zur Eisdiele unserer Freunde und Sponsoren, Noelle und Daniel. Dort begannen wir, wie all die Jahre zuvor, unsere Tour, die uns durch das gesamte Städtlein bis hinauf zum Place de la Sinne führen wird.
Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns. Bereits zu dieser frühen Mittagszeit war es tüchtig warm
Vom Busparkplatz her strömten jede Menge Touristen, aus aller Herren Länder, in die Stadt, blieben immer wieder Stehen, hörten ein Weilchen zu und waren begeistert, über diesen „Empfang“.
Wir konnten viel Applaus ernten. Das Restaurant „Ville de Nancy“ war der Meinung, dass Applaus alleine nicht ausreichend wäre und überreichten als erstes eine Flasche Wein zur Einstimmung auf den Tag. Wenn das so weiter geht, na dann „Gute Nacht“ war unser erster Gedanke.
So dann spielten wir im Weiteren unsere Konzerte auf dem Pl. de la 1E Armée und bei unseren Freunden der „S’Garwer Stub‘“.
(Foto ©: JO.K Zeitung L’Alsace)
In der „Garwer Stub“ waren dann die ersten „Wasserfestspiele“ angesagt, dazu ein feines Tässchen Kaffee.
Danach folgte das nächste Konzert auf Höhe der Chapelle Sainte-Catherine.
Nachdem wir dies erfolgreich absolviert hatten, suchten wir unseren Maître d‘Aligot de l’Aubrac, Eric Lebrand, auf dem Mittelaltermarkt auf. Wie in jedem Jahr gab es ein großes Hallo. Wir waren der Meinung es wäre Zeit für eine kleine Zwischenmahlzeit und so vertilgten wir die ersten Portionen Aligot mit Entenbratwurst. Was für eine Köstlichkeit!
Hunger und Durst waren gestillt und so zogen wir denn zu unserem nächsten Konzert.
(Foto ©: JO.K Zeitung L’Alsace)
Üblicherweise spielen wir dies am Place de l’Hôtel de Ville. Dort hatten sich aber in diesem Jahr die Rappschwihrer Wakes zu einer kleinen Party niedergelassen.
Wir planten daher um, indem wir kurz bei unserem Freund Paco vom Salon de Thé au Marché einkehrten, uns bei dieser Wärme ein Eis genehmigten und danach verlegten wir unser Konzert hinauf, in die Nähe der mittelalterlichen Bäckerei „La Taverne des Templiers“ unserer lieben Freundin Arlette.
Und auch in diesem Jahr endete unsere Samstags-Tour durch die Stadt dann auf dem Place de La Sinne.
An jedem unserer Konzerte konnten wir viele Zuhörer begrüßen, die ganz viel Spaß an unseren Liedern hatten und uns reichlich Applaus spendeten.
Und auch in diesem Jahr hatte der Fahrer des „Train Touristique“, welcher mehrmals täglich vollbesetzt durch die GrandRue fuhr, seinen Spaß mit uns. Wie immer ertönte die Pfeife des Zügleins und der Fahrer bewegte sich rhythmisch zu unseren Liedern, was seinen Fahrgästen sehr zu gefallen schien. Die Stimmung auf dem Zug war auf jeden Fall sehr gut.
Nach dem letzten Konzert führte uns unser Weg ins „L’Entrepotes“, zu unseren Sponsoren und Freunden Sarah, Coach und Manu zum Abendessen. Wie gewohnt speisten wir auch dort wieder hervorragend.
Ein ganz dickes Lob an den Küchenchef Manu.
Um 20:00 Uhr hieß es dann wieder hinauf zum Place de la République, wo die Aufstellung für den großen Fackelzug stattfand.
Bis zum Start des Umzuges begaben wir Männer uns noch zur Bar St. Ulrich um dort noch ein „Wasser des Lebens“ oder ein kühles Bier einzunehmen.
Um 20:30 Uhr hieß es dann „Flambeaux“ Marche.
Allerdings lief in diesem Jahr die Aufstellung des Umzuges komplett schief. Die Reihenfolge war nicht geplant und so wurde nach Gutdünken im Umzug platziert. Und so kam es, dass wir einmal zwischen zwei Blechmusik-Gruppen eingekeilt laufen mussten, sodann wurden wir an einer anderen stelle eingereiht, ohne Berücksichtigung, dass sich unmittelbar hinter uns eine Gruppe mit einer großen Lautsprecheranlage platziert hatte.
Es war uns unmöglich, unplugged hier etwas musikalisches zuwege zu bringen.
Es führte schließlich dazu, dass wir in diesem Jahr in Abstimmung mit der Präsidentin des Comité des Fêtes, kurz vor Erreichen des Metzgerturms den Fackelzug verließen und wir unsere Tätigkeit für diesen Tag beendeten. Kein schönes Endes für einen wunderbaren Tag, aber es war wie es war.
Die Hälfte unserer Musikgruppe begab sich dennoch kurz in den „Jardin de Ville“ wo wir einen kleinen Feierabendtrunk zu uns nahmen und dann auch rechtzeitig nach Hause gingen.
Unterwegs suchten wir noch unsere Freunde der Association „Dorf Briader“ auf, um mit Ihnen auf den bevorstehenden Festumzug am Sonntag anzustoßen.
Der Sonntag begann um 09:30 Uhr mit dem Einsingen und um 10:15 Uhr folgte das erstes Konzert auf dem Marché médiéval.
Das zweite Konzert folgte um 11:30 Uhr. Beide Konzerte waren gut besucht und die Stimmung des „großen Tages“ angemessen.
Um 12:30 Uhr hieß es dann Abmarsch zum gemeinsamen Mittagessen aller Akteure des Pfifferdaj-Sonntages. Und damit war unser „Arbeitstag“ bereits beendet.
Um 14:00 Uhr nahmen wir unsere Plätze auf der Tribüne bei der „Garwer Stub“ ein und konnten bis ca. 18:30 Uhr wieder einmal einen genialen Festzug verfolgen. Dieser stand in diesem Jahr unter dem Motto „La Métamorphose de Merlin (Die Verwandlung Merlins)“.
(Foto ©: Commune de Ribeauvillé)
Nach dem der Umzug sein Ende gefunden hatte, genossen wir noch einmal auf dem Marché médiéval den hervorragenden „Aligot de l’Aubrac von unseren ganz lieben Freunden Nathalie und Eric Lebrand.
Dann hieß es wieder einmal die Heimreise anzutreten. Wie eigentlich immer, verging dieses WE viel zu schnell.
Und wir freuen uns schon wieder auf die Neuauflage des Festes 2026, welches wir wieder mit unserer Musik bereichern werden.